
T-Shirt Druck Schweinfurt: Was du über DTG, Siebdruck und Preise wissen musst
Wer in Schweinfurt T-Shirts bedrucken lassen will, steht schnell vor derselben Frage: Welches Druckverfahren passt zu meinem Motiv, meiner Stückzahl und meinem Budget? Local Print Department produziert in Schweinfurt mit Direktdruck auf einer Brother GTXpro und deckt damit alles ab, von einem einzelnen Shirt bis zur Mannschaftsausstattung. Dieser Artikel erklärt die drei gängigen Verfahren, wann welches sinnvoll ist und woraus sich der Preis tatsächlich zusammensetzt.
Was ist DTG-Druck und warum ist er das Standardverfahren
DTG steht für Direct to Garment und bezeichnet ein Verfahren, bei dem wasserbasierte Tinte direkt in das Gewebe gedruckt wird, ähnlich wie ein Tintenstrahldrucker auf Papier arbeitet. Local Print Department nutzt dafür eine Brother GTXpro. Der entscheidende Vorteil: Es gibt keine Siebe, keine Filme und keine Einrichtekosten pro Farbe. Ein Foto mit tausend Farbabstufungen kostet im Druck dasselbe wie ein einfarbiges Logo. Genau deshalb funktioniert DTG auch bei Auflage eins, während klassische Verfahren erst ab einer gewissen Stückzahl wirtschaftlich werden.
Local Print Department druckt in Schweinfurt ab einem Stück, ohne Mindestbestellmenge und ohne Einrichtekosten pro Farbe.

Wie groß darf das Motiv sein
Die maximale Druckfläche hängt von der eingesetzten Palette ab. Laut Herstellerangaben von Brother misst die Oversized Platen der GTXpro 16 mal 18 Zoll, das entspricht 40,6 mal 45,7 Zentimetern. Die größere XL Platen liegt bei 16 mal 21 Zoll, also 40,6 mal 53,3 Zentimetern. Für die allermeisten Motive auf Brust und Rücken ist das reichlich. Relevant wird die Größe erst bei Oversize-Prints, die bis in die Seitennaht laufen sollen. Wer so etwas plant, klärt die Maße am besten vorab, statt die Druckdatei zweimal zu bauen.
DTG, Siebdruck oder DTF: welches Verfahren wann
Die kurze Antwort: DTG für kleine Auflagen und farbige Motive auf Baumwolle, Siebdruck für hohe Stückzahlen mit wenigen Farben, DTF für Materialien und Stellen, an die DTG nicht herankommt. Alle drei Verfahren haben ihre Berechtigung, und keines ist grundsätzlich besser. Entscheidend sind drei Fragen: Wie viele Teile werden gebraucht, woraus besteht das Textil, und wie viele Farben stecken im Motiv? Wer diese drei Punkte vorab klärt, spart sich Umwege bei der Druckdatei. Local Print Department setzt alle drei Verfahren ein und wählt es nach Auftrag aus, statt jeden Auftrag durch dieselbe Maschine zu schicken. Die folgenden Abschnitte zeigen, wo die Grenzen liegen.
DTG: der Allrounder für kleine Auflagen
DTG spielt seine Stärke bei Motiven aus, die viele Farben oder weiche Verläufe enthalten. Weil die Tinte in die Faser eindringt, bleibt der Griff weich und der Druck trägt kaum auf. Voraussetzung ist ein hoher Baumwollanteil, ideal sind reine Baumwollstoffe. Auf dunklen Textilien wird vorbehandelt und mit weißer Unterlage gedruckt, damit die Farben decken. Bei sehr großen Auflagen verliert DTG gegenüber Siebdruck an Tempo, weil jedes Teil einzeln durch die Maschine läuft.

Siebdruck: die Wahl bei hoher Stückzahl
Siebdruck rechnet sich, sobald die Auflage steigt und das Motiv mit wenigen Volltonfarben auskommt. Für jede Farbe wird ein eigenes Sieb angefertigt, was einmalige Einrichtekosten verursacht. Diese verteilen sich mit wachsender Stückzahl immer weiter, weshalb der Stückpreis bei mehreren hundert Shirts deutlich unter DTG liegen kann. Der Druck ist außerdem sehr strapazierfähig. Für ein vierfarbiges Fotomotiv in Auflage zehn ist Siebdruck dagegen die falsche Entscheidung, weil die Einrichtung den Auftrag dominiert.
DTF: für Mischgewebe und schwierige Stellen
DTF steht für Direct to Film. Das Motiv wird zunächst auf eine Folie gedruckt, mit Kleberpulver versehen und anschließend mit Hitze auf das Textil übertragen. Der Vorteil: DTF haftet auch dort, wo DTG an Grenzen stößt, etwa auf Polyester, auf Sportfunktionsstoffen oder auf Nylon. Auch schwer erreichbare Stellen wie Ärmel oder Kapuzen lassen sich so bedrucken. Der Druck sitzt allerdings auf dem Stoff statt darin, weshalb er sich deutlicher anfühlt als ein DTG-Druck.
Was den Preis beim T-Shirt-Druck bestimmt
Der Preis für ein bedrucktes T-Shirt setzt sich aus drei Bausteinen zusammen: dem Textil selbst, der Veredelung und der Menge. Das Textil ist der Posten mit der größten Spannbreite, denn zwischen einem leichten Basic-Shirt und einem schweren Heavyweight-Blank liegen schnell mehrere Euro. Bei der Veredelung zählt vor allem die Anzahl der Druckstellen, nicht die Anzahl der Farben. Ein Motiv auf Brust und Rücken kostet mehr als eines nur auf der Brust. Und mit steigender Menge sinkt der Stückpreis, weil sich Rüstzeit und Handling verteilen.
Warum der günstigste Preis selten der richtige ist
Bei sehr niedrigen Preisen wird fast immer am Textil gespart. Ein dünnes Shirt mit 140 Gramm pro Quadratmeter fühlt sich nach der dritten Wäsche anders an als ein Heavyweight mit über 200 Gramm. Local Print Department arbeitet deshalb bewusst mit Blanks von AS Colour und vergleichbaren Herstellern, statt den Preis über die Materialqualität zu drücken. Wer Merch verkauft oder Firmenkleidung ausgibt, zahlt den Unterschied ohnehin doppelt, wenn die erste Charge nach kurzer Zeit ausgewaschen aussieht. Die aktuellen Preise stehen jederzeit im Shop.
Wie eine Bestellung bei Local Print Department abläuft
Es gibt zwei Wege, und welcher passt, hängt vom Auftrag ab. Für einzelne Stücke und kleine Mengen führt der schnellste Weg über den Onlineshop: Textil wählen, Motiv hochladen, Position festlegen, bestellen. Das funktioniert rund um die Uhr und ohne Rückfragen. Für größere Aufträge, Firmenkleidung oder Sonderwünsche wie Stickerei ist eine Anfrage sinnvoller. Dann wird vorab geklärt, welches Verfahren passt, welches Textil sich eignet und wie sich der Preis bei der geplanten Menge entwickelt. Beides läuft über die Übersicht zum Textildruck in Schweinfurt.
Welche Blanks sich für Schweinfurter Marken eignen
Local Print Department führt AS Colour als Hauptsortiment, weil die Blanks eine verlässliche Passform haben und der Stoff DTG-Druck gut annimmt. Vier Modelle decken die meisten Anwendungsfälle ab.
- AS Colour 5080 Heavy Tee: das schwere Standard-Shirt, gerade geschnitten, der solide Ausgangspunkt für Merch und Firmenshirts.
- AS Colour 5082 Heavy Faded Tee: stückgefärbt mit verwaschenem Look, für Marken, die kein fabrikneues Shirt wollen.
- AS Colour 5030 Box Tee: der kastige Schnitt für Streetwear und Oversize-Optik.
- AS Colour 5151 Made Hood: der Hoodie, wenn es über T-Shirts hinausgeht.
Das vollständige Sortiment steht in der AS-Colour-Kollektion.
Local Print Department ist Händler für AS Colour in der Region Schweinfurt und bedruckt die Blanks im eigenen Haus.
Häufige Fragen zum T-Shirt-Druck in Schweinfurt
Kann ich auch nur ein einzelnes Shirt bedrucken lassen?
Ja. Local Print Department druckt ab einem Stück, ohne Mindestbestellmenge. Möglich macht das der DTG-Druck, bei dem keine Siebe angefertigt werden müssen und deshalb keine Einrichtekosten pro Farbe anfallen.
Was ist der Unterschied zwischen DTG und Siebdruck?
Beim DTG-Druck wird Tinte direkt in das Gewebe gedruckt, ohne Siebe und ohne Einrichtekosten pro Farbe. Beim Siebdruck wird für jede Farbe ein eigenes Sieb hergestellt, das einmalig Kosten verursacht, sich aber bei hohen Stückzahlen auszahlt. DTG passt zu kleinen Auflagen und farbigen Motiven, Siebdruck zu großen Auflagen mit wenigen Farben.
Wie viele Farben darf mein Motiv haben?
Beim DTG-Druck spielt die Farbanzahl für den Preis keine Rolle. Ein Foto mit Verläufen wird genauso abgerechnet wie ein einfarbiges Logo, weil die Maschine das gesamte Motiv in einem Durchgang druckt. Beim Siebdruck dagegen kostet jede zusätzliche Farbe ein weiteres Sieb.
Auf welchen Materialien funktioniert der Druck?
DTG-Druck braucht einen hohen Baumwollanteil, am besten reine Baumwolle. Für Mischgewebe, Polyester und Sportfunktionsstoffe kommt stattdessen DTF zum Einsatz, weil der Transfer dort zuverlässiger haftet. Welches Verfahren zu einem Textil passt, wird vor der Produktion geklärt.
Liefert Local Print Department auch außerhalb von Schweinfurt?
Ja. Produziert wird in Schweinfurt, versendet wird deutschlandweit. Für Kunden aus der Region ist zusätzlich die Abholung möglich, was bei Terminaufträgen einen Tag Transportzeit spart.
Was kostet ein bedrucktes T-Shirt?
Der Preis hängt vom gewählten Textil, der Anzahl der Druckstellen und der Menge ab. Ein leichtes Basic-Shirt mit einem Brustdruck liegt deutlich unter einem Heavyweight-Blank mit Druck auf Brust und Rücken. Die aktuellen Preise stehen im Shop, für größere Mengen lohnt eine Anfrage mit konkreter Stückzahl.
Der nächste Schritt
Wer sein Motiv schon hat, gestaltet es direkt im Shop und bekommt den Preis sofort angezeigt. Wer noch unsicher ist, welches Verfahren oder welches Textil passt, fragt lieber kurz nach, bevor die Datei zweimal gebaut wird. Für Firmenkleidung und Teamausstattung gibt es eine eigene Übersicht, für Marken mit eigenem Shop die Seite zum Print-on-Demand-Fulfillment. Direkt erreichbar ist Local Print Department über die Kontaktseite.






